Anleitungen & Schritt-für-Schritt
Katzen erkunden gern die Gegend und sind viel draußen unterwegs. Kleinere und größere Blessuren bleiben auf den Streifzügen der Samtpfoten nicht aus. Nach dem Tritt in eine Scherbe, einen Nagel oder einem Streit mit einem Artgenossen sind Erste-Hilfe-Maßnahmen gefragt. Um Blutungen zu stillen oder Verletzungen zu heilen, sind Verbände für die Katze notwendig.
Wie Sie der Katze einen Verband anlegen, welche Verbände und Pflaster von Snögg Animal Care für die Wundversorgung geeignet sind und wie Sie Ihr Tier nach einer Verletzung pflegen, erfahren Sie im folgenden Ratgeber.
In manchen Fällen ist es notwendig, einen Wundverband bei der Katze anzulegen:
Viele Katzenbesitzer kennen die Situation: Der Freigänger kommt verletzt und angeschlagen nach Hause. Bei ersten Anzeichen einer Verletzung empfiehlt sich eine sorgfältige Untersuchung des Tiers:
Eine verletzte Katze lässt sich unter Umständen trotz gutem Zureden nicht anfassen. Idealerweise behandeln Sie das Tier zu zweit. Ist das nicht möglich, ist ein Tierarztbesuch ratsam. In der Praxis wissen die Profis genau, wie mit einem verletzten Tier, das unter Schmerzen leidet, umzugehen ist.
Bei Snögg Animal Care finden Sie verschiedene Verbände für Ihre Katze:
Sicherheitstipp für die Wundversorgung bei einer Katze:
Verwenden Sie ein um den Körper gewickeltes Handtuch, um die Katze, während der Wundversorgung zu fixieren und sich selbst vor den scharfen Krallen des Stubentigers zu schützen. Nun starten Sie mit der Versorgung des tierischen Patienten:
Zu unterscheiden sind dabei ein klassischer Verband zur Wundheilung und ein Druckverband. Der Druckverband dient als Erste-Hilfe-Maßnahme. Wichtig ist also ein schneller Transport zum Tierarzt in dieser Zeit. Ist der Verband zu eng, zeigen sich Symptome wie Schwellungen.
Dient der Verband zum Schutz der Wunde, ist es von der Art der Verletzung abhängig, wann Sie den Wundverband bei der Katze abmachen. Die Bandage bleibt bis zur vollständigen Heilung an der entsprechenden Stelle.
Innerhalb dieser Zeit sind Überwachung und Pflege des Verbandes entscheidend für eine schnelle Genesung.
Während der Genesungsphase bleiben Freigängerkatzen idealerweise im Haus. In dieser Zeit prüfen Katzenhalter den Verband täglich. Das Tier sollte nicht Lecken oder Knabbern und versuchen, die unbeliebte Bandage zu entfernen. Als Tipp gegen das Lecken empfiehlt sich für die erste Zeit ein aufblasbarer Halskragen. Alternativ verwenden Sie eine Art Schlauchverband, bei dem Sie der Katze eine Socke überziehen, sofern es sich um eine Pfotenverletzung handelt. Diese Verbandart eignet sich sowohl für die Vorderpfoten als auch für einen Verband am Hinterbein der Katze.
Anfangs schauen Sie sich die Wunde am besten täglich an. Ob Sie dabei eine Wund- oder Heilsalbe verwenden, ist vom Rat des Tierarztes abhängig. In der Folgezeit reicht es in der Regel aus, den Verband etwa alle zwei bis drei Tage zu wechseln, sofern die Katze die Bandage nicht beschädigt hat und nichts verrutscht ist.
Heilt die Verletzung, ist nach einiger Zeit unter Umständen ein Katzenpflaster ausreichend. Eine gute Wahl ist die Adhesive Foam Bandage von Snögg Animal Care. Das Produkt kann überall am Tier verwendet werden und haftet sehr gut am Fell. Zum Entfernen der Klebepflaster sind die Snögg Removal Wipes perfekt geeignet. Achten Sie darauf, die Haftbandage nur zusammen mit einer Kompresse zu verwenden und nicht direkt auf eine Wunde aufzubringen.
Katzenhalter halten idealerweise verschiedene Verbandsarten und geeignetes Desinfektionsmittel bereit, um Verletzungen bei der Samtpfote schnell behandeln und verbinden zu können. Die Produkte von Snögg Animal Care sind flexibel und verlässlich anzuwenden und unterstützen bei der Wundversorgung und dem weiteren Heilungsprozess.
Der Artikel wurde geprüft von Katharina Mothander, Klinikleiterin / Leiterin der Tierärztinnen und Tierärzte, Järfälla Tierklinik Evidensia, Schweden.