Anleitungen & Schritt-für-Schritt

Selbstklebende Verbände und Pflaster für Katzen – Richtiges Anlegen und Pflegen

Katzen erkunden gern die Gegend und sind viel draußen unterwegs. Kleinere und größere Blessuren bleiben auf den Streifzügen der Samtpfoten nicht aus. Nach dem Tritt in eine Scherbe, einen Nagel oder einem Streit mit einem Artgenossen sind Erste-Hilfe-Maßnahmen gefragt. Um Blutungen zu stillen oder Verletzungen zu heilen, sind Verbände für die Katze notwendig.

Wie Sie der Katze einen Verband anlegen, welche Verbände und Pflaster von Snögg Animal Care für die Wundversorgung geeignet sind und wie Sie Ihr Tier nach einer Verletzung pflegen, erfahren Sie im folgenden Ratgeber.

Inhaltsverzeichnis

  1. Verschiedene Gründe für einen Verband bei Katzen
  2. Erste Hilfe vor dem Anlegen eines Wundverbands bei der Katze
  3. Welche Arten von Verbänden und Pflastern für Katzen gibt es?
  4. Katzenpfote verbinden: Schritt-für-Schritt-Anleitung
    4.1 Wie lange bleibt der Verband an der Katzenpfote?
    4.2 Überwachung und Pflege des Katzenverbandes
    4.3 Welches Pflaster ist für Katzen geeignet?
    4.4 Kann man einer Katze ein Pflaster aufkleben?
  5. Fazit: Sorgfältige Wundversorgung mit dem richtigen Verband für Ihre Katze

Verschiedene Gründe für einen Verband bei Katzen

In manchen Fällen ist es notwendig, einen Wundverband bei der Katze anzulegen:

  • Pfotenverletzung
  • Bisswunde nach einem Kampf mit einem anderen Tier
  • Wunde nach einer Operation
  • Schürf- oder Risswunde

Erste Hilfe vor dem Anlegen eines Wundverbands bei der Katze

Viele Katzenbesitzer kennen die Situation: Der Freigänger kommt verletzt und angeschlagen nach Hause. Bei ersten Anzeichen einer Verletzung empfiehlt sich eine sorgfältige Untersuchung des Tiers:

  • Vor einer Wundversorgung ist eine Prüfung der Atmung und der Pulsfrequenz des Tiers sinnvoll. Besteht der Verdacht auf innere Verletzungen, ist ein Tierarztbesuch dringend angeraten.
  • Lokalisieren der Blutung
  • Anlegen eines Druckverbands bei einer starken Blutung
  • Entfernung eventueller Fremdkörper; große Fremdkörper sollten nicht selbst entfernt werden, in diesem Fall ist ein Tierarztbesuch erforderlich
Wichtig zu wissen

Eine verletzte Katze lässt sich unter Umständen trotz gutem Zureden nicht anfassen. Idealerweise behandeln Sie das Tier zu zweit. Ist das nicht möglich, ist ein Tierarztbesuch ratsam. In der Praxis wissen die Profis genau, wie mit einem verletzten Tier, das unter Schmerzen leidet, umzugehen ist.

Welche Arten von Verbänden und Pflastern für Katzen gibt es?

Bei Snögg Animal Care finden Sie verschiedene Verbände für Ihre Katze:

  • Selbstklebende Verbände: Die Thin Foam Bandage von Snögg Animal Care ist eine weiche und flexible selbsthaftende Wundauflage und kann somit auch direkt auf die Wunde aufgelegt werden. Alternativ können Sie die dickere Thick Foam Bandage verwenden
  • Flexible Bandagen: Die Flex Wrap Bandage dient als flexibles Fixierband, mit dem Sie Kompressen perfekt befestigen. Das Material schützt zuverlässig vor Schmutz und Feuchtigkeit und lässt sich an vielen Körperstellen verwenden.
  • Adhesive Foam Bandage: Die weiche und flexible Wundauflage Sögg Foam Bandage mit einer Klebeschicht an einer Seite eignet sich zusammen mit weiteren Snögg Produkten zum Abpolstern oder Fixieren, direkt auf der Wunde ist diese Art Katzenpflaster nicht zu verwenden. Das Snögg Pflaster lässt sich mit den praktischen Pflasterentfernen Removal Wipes leicht entfernen.

Katzenpfote verbinden: Schritt-für-Schritt-Anleitung

Sicherheitstipp für die Wundversorgung bei einer Katze:
Verwenden Sie ein um den Körper gewickeltes Handtuch, um die Katze, während der Wundversorgung zu fixieren und sich selbst vor den scharfen Krallen des Stubentigers zu schützen. Nun starten Sie mit der Versorgung des tierischen Patienten:

  • Reinigen Sie die Wunde mit steriler Kochsalzlösung, lauwarmem Wasser oder einem für Katzen geeigneten Desinfektionsmittel.
  • Schneiden Sie Haare, die sich zu dicht an der Wunde finden mit einem Rasierer oder einer kleinen Schere vorsichtig weg.
  • Entfernen Sie kleine Fremdkörper mit einer Pinzette.
  • Tragen Sie bei Bedarf desinfizierende Salben oder eine Heilsalbe auf die Wunde auf.
  • Polstern Sie den Bereich unter dem Ballen und zwischen den Krallen mit Verbandswatte wie der Thin oder Thick Foam Bandage. Auf diese Weise vermeiden Sie, dass die Katze diese Stellen wund scheuert.
  • Legen Sie von der Pfotenspitze ausgehend längs einen Verbandsstreifen um die Katzenpfote. Für die Krallen schneiden Sie kleine Löcher in den Verband.
  • Fixieren Sie den länglichen Verband, indem Sie eine weitere Haftbandage um die Pfote wickeln. Vermeiden Sie dabei unbedingt Faltenbildung damit sich keine Druckstellen bilden.
  • Schützen und fixieren Sie den Verband mit einem Pfotenschutz wie der Flex Wrap Bandage. Katzen sind wahre Meister darin, Unangenehmes von den Pfoten abzuschütteln. Wichtig ist, den Verband so zu stabilisieren, dass es dem Tier nicht gelingt, die Bandage zu entfernen.

  1. Legen Sie ein Stück dicke oder dünne Schaumstoffbinde zwischen die Zehen und das Polster. Machen Sie einen Schlitz in die Binde und legen Sie sie um die Daumenkralle.
  2. Schneiden Sie einen Streifen Binde auf eine geeignete Länge zu. Machen Sie Schlitze für die Zehen.
  3. Stecken Sie die Zehen durch die Schlitze und falten Sie die Binde wie gezeigt
  4. Falls erforderlich, wickeln Sie ein zusätzliches Stück Verband um die Pfote, um den Verband zu sichern.
  5. Abschluss mit Flex-Wrap-Bandage zur Fixierung

Wie lange bleibt der Verband an der Katzenpfote?

Zu unterscheiden sind dabei ein klassischer Verband zur Wundheilung und ein Druckverband. Der Druckverband dient als Erste-Hilfe-Maßnahme. Wichtig ist also ein schneller Transport zum Tierarzt in dieser Zeit. Ist der Verband zu eng, zeigen sich Symptome wie Schwellungen.

Dient der Verband zum Schutz der Wunde, ist es von der Art der Verletzung abhängig, wann Sie den Wundverband bei der Katze abmachen. Die Bandage bleibt bis zur vollständigen Heilung an der entsprechenden Stelle.

Innerhalb dieser Zeit sind Überwachung und Pflege des Verbandes entscheidend für eine schnelle Genesung.

Überwachung und Pflege des Katzenverbandes

Während der Genesungsphase bleiben Freigängerkatzen idealerweise im Haus. In dieser Zeit prüfen Katzenhalter den Verband täglich. Das Tier sollte nicht Lecken oder Knabbern und versuchen, die unbeliebte Bandage zu entfernen. Als Tipp gegen das Lecken empfiehlt sich für die erste Zeit ein aufblasbarer Halskragen. Alternativ verwenden Sie eine Art Schlauchverband, bei dem Sie der Katze eine Socke überziehen, sofern es sich um eine Pfotenverletzung handelt. Diese Verbandart eignet sich sowohl für die Vorderpfoten als auch für einen Verband am Hinterbein der Katze.

Anfangs schauen Sie sich die Wunde am besten täglich an. Ob Sie dabei eine Wund- oder Heilsalbe verwenden, ist vom Rat des Tierarztes abhängig. In der Folgezeit reicht es in der Regel aus, den Verband etwa alle zwei bis drei Tage zu wechseln, sofern die Katze die Bandage nicht beschädigt hat und nichts verrutscht ist.

Welches Pflaster ist für Katzen geeignet?

Heilt die Verletzung, ist nach einiger Zeit unter Umständen ein Katzenpflaster ausreichend. Eine gute Wahl ist die Adhesive Foam Bandage von Snögg Animal Care. Das Produkt kann überall am Tier verwendet werden und haftet sehr gut am Fell. Zum Entfernen der Klebepflaster sind die Snögg Removal Wipes perfekt geeignet. Achten Sie darauf, die Haftbandage nur zusammen mit einer Kompresse zu verwenden und nicht direkt auf eine Wunde aufzubringen.

Fazit: Sorgfältige Wundversorgung mit dem richtigen Verband für Ihre Katze

Katzenhalter halten idealerweise verschiedene Verbandsarten und geeignetes Desinfektionsmittel bereit, um Verletzungen bei der Samtpfote schnell behandeln und verbinden zu können. Die Produkte von Snögg Animal Care sind flexibel und verlässlich anzuwenden und unterstützen bei der Wundversorgung und dem weiteren Heilungsprozess.

Der Artikel wurde geprüft von Katharina Mothander, Klinikleiterin / Leiterin der Tierärztinnen und Tierärzte, Järfälla Tierklinik Evidensia, Schweden.